Uhrenreparaturwerkstatt Müller hrmachermeister

Fachmann für Rolex , Omega, Breitling, IWC, Jaeger LeCoultre, Panerai, Zenith, TAG Heuer, Cartier, uvm.

Liebe Uhreninteressierte,  

ein kurzer Rückblick auf über 500 Jahre Zeitmessung :  

Überall dort, wo ein geregelter Tagesablauf eingehalten werden sollte, entstand zunehmend Bedarf an Uhren. So wurden Klöster, Burgen, Kirchen, Rathäuser mit einfachen Eisenuhren und einer Glocke ausgestattet. Jeder Bewohner in der Nähe konnte so seinen Tagesablauf danach einrichten. Aus den auf Uhrenteile spezialisierten Schlossern gingen so die ersten Uhrmacher hervor. 

Mit der aufkeimenden Wissenschaft der frühen Neuzeit wurden die Anforderungen an die Genauigkeit der Uhren deutlich höher. Hatten die ersten Uhren meist nur drei oder vier Zahnräder, eine Spindelhemmung und nur einen Stundenzeiger.  Die Ganggenauigkeit und die Gangdauer wurden erhöht und es kamen Zusatzfunktionen dazu, wie Schlagwerke oder astronomische Anzeigen.  Diese astronomische Uhren verfügten über einen Kalender, zeigten Mond - und Sonnenfinsternisse, Tierkreiszeichen, Tag - und Nachtlänge, Mondphase und vieles mehr. Diese faszinierenden Uhren waren so etwas wie die ersten Computer des letzten Jahrtausends, eine technische Sensation. 

Erst im 15. Jahrhundert wurden die ersten Uhren tragbar. Nun verwendete man Zugfedern , dazu eine Unrast, welche die mechanische Kraft in möglichst exakte Zeitabschnitte einteilte. Es entstanden die ersten tragbaren Uhren in Dosen - oder in Zwiebelform. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wurden sowohl die Großuhren, als auch die Kleinuhren kontinuierlich technisch verbessert, sodass sie immer präzisere Gangwerte erreichten. Es waren nicht die gelehrten Wissenschaftler der damaligen Zeit, sondern der Uhrmacher John Harrison, der das sogenannte Längengradproblem löste. Erst Dank seiner außerordentlich präzisen Chronometer war es möglich,  auf See die genaue Position zu bestimmen. Viele wissenschaftliche Messungen und Erkenntnisse waren ebenfalls erst durch exakte Zeitmessung möglich.

Armbanduhren kamen eigentlich erst relativ spät auf, so ab Mitte des 20 Jahrhunderts. Auch hier gab  es immer neue Techniken und Funktionen. Anfang der 70er Jahre kamen die ersten Quarzuhren, die genauer waren, als die teuersten mechanischen Uhren. Die mechanische Armbanduhr konnte sich jedoch entgegen vieler Expertenmeinungen behaupten und erlebte eine regelrechte Renaissance, die bis heute anhält. 

Herzlichst 

Ihr Uhrmachermeister Jochen Müller